Weitere Asylbewerber werden in der alten Schule in Mariental untergebracht

0
444

Mariental. Die Samtgemeinde Grasleben erwartet bis April weitere Asylbewerber. Zehn Asylbewerber aus dem Irak werden in diesem Zuge demnächst in der sogenannten alten Schule in Mariental untergebracht. Wie die Samtgemeindeverwaltung mitteilte, ist dann die eine Gebäudeseite des Erdgeschosses belegt. Weitere Kapazitäten stünden zur Verfügung, die Quote der Samtgemeinde Grasleben sei mit der Zuweisung jedoch fast erfüllt.

Die Betreuung erfolgt durch das Deutsche Rote Kreuz mit einer Sozialarbeiterin und einem Hausmeister. Die bereits eingezogenen Bewohner haben sich gut eingelebt. Nennenswerte Probleme sind nicht festzustellen. Dies hängt laut Samtgemeindebürgermeister Gero Janze aber auch mit der professionellen Unterstützung durch das DRK und die zahlreichen ehrenamtlichen Unterstützer zusammen. „Natürlich müssen wir uns alle erst finden und das eine oder andere Missverständnis klären, dennoch haben die ehrenamtlichen Teams bisher tolle Arbeit geleistet“ so Janze.

- Anzeige -

Apropos ehrenamtliche Unterstützung: Sie läuft insgesamt gut – so ist in Kürze die Eröffnung des Kleiderladens angedacht, Deutschunterricht findet bereits in Mariental statt, eine Mutter-Kind Gruppe hat sich gefunden und das Team Ausstattung hat die Räumlichkeiten in Mariental sehr wohnlich gestaltet. Aktuell benötige man in Mariental insbesondere Fahrräder, zeitnah soll über weitere Alltagsgegenstände, die gebraucht werden, informiert werden. Tom Schönberg, in der Verwaltung zuständig für den Bereich Asylbewerber, blickt daher positiv in die Zukunft. „Natürlich ist vieles nicht einfach und wir müssen zahlreiche Herausforderungen meistern, ich meine aber, dass unsere Ankündigung „Grasleben schafft das“ nicht falsch war“, so Schönberg. Umgekehrt bat er auch um Geduld bei den ehrenamtlichen Unterstützern: Vieles sei aufgrund der großen Anzahl an Asylbewerbern nicht von heute auf morgen zu klären. Laut Schönberg zeige sich aber bereits jetzt, dass sich das Zusammenspiel zwischen Verwaltung, sozialer Betreuung durch das DRK und ehrenamtlicher Unterstützung einspielen wird.