Helmstedts neuer Schornsteinfeger

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Helmstedt. Nachdem der bisherige Inhaber des Kehrbezirks, Wilhelm-Herbert Wahnschaffe um die Aufhebung seiner Bestellung gebeten hatte, steht sein Nachfolger nun fest.

Mit Wirkung zum 1. März 2016 wird Meik Multerer zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für den Kehrbezirk 10503 bestellt. Der Kehrbezirk umfasst die Ortschaft Grasleben in der Samtgemeinde Grasleben, die Ortschaften Bahrdorf, Klein Sisbeck, Mackendorf, Papenrode, Rickensdorf und Saalsdorf in der Samtgemeinde Velpke, die Ortschaft Klein Steimke im Gebiet der Stadt Königslutter am Elm und Straßenzüge in der Stadt Helmstedt. In dem Kehrbezirk sind insgesamt etwa 2.400 Liegenschaften zu bearbeiten.

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Der Kehrbezirk wurde vom Landkreis Helmstedt entsprechend des Schornsteinfeger-Handwerksgesetzes ausgeschrieben. Es gingen drei Bewerbungen ein. Unter den Bewerbern befanden sich keine Bewerber mit gleichwertiger Qualifikation aus anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Es gingen auch keine Bewerbungen von Schornsteinfegerinnen ein. Nach Auswertung der Bewerbungen war Multerer mit deutlichem Punktevorsprung zu seinen Mitbewerbern der erfolgreiche Bewerber.

Nachdem mit dem Inkrafttreten des Schornsteinfeger-Handwerksgesetzes die Residenzpflicht für die Kehrbezirksinhaber entfallen ist, wird Multerer seinen Kehrbezirk von seinem Heimatort Sickte im Landkreis Wolfenbüttel aus führen. Aufgrund seiner Persönlichkeit und seiner Fachkompetenz ist der Landkreis Helmstedt als seine zuständige Aufsichtsbehörde zuversichtlich, dass er keine Probleme haben wird, sich hier im Landkreis eine Existenz und seinen Kundenstamm aufzubauen.

Am 29. Februar 2016 wird Meik Multerer durch den Ersten Kreisrat des Landkreises Helmstedt, Hans-Werner Schlichting, die Bestallungsurkunde in einer feierlichen Stunde ausgehändigt.