Kreisstadt Helmstedt wächst weiter

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Helmstedt. Die Stadt Helmstedt befindet sich weiter auf Wachstumskurs: Neben einer deutlich verbesserten finanziellen Lage nimmt auch die Bevölkerung in der Kreisstadt spürbar zu. „Die nachhaltige Entwicklungsstrategie der Stadt Helmstedt zahlt sich aus“, teilt Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert mit.

„Der im Einwohnermeldeamt erfasste Anfangsbestand verzeichnete im Jahr 2013 noch 23.521 Personen, Ende 2015 ist die Einwohnerzahl auf 23.951 Personen angestiegen“, berichtet Bürgermeister Wittich Schobert. Insgesamt ist dies ein Anstieg von 430 Einwohnern. Im Jahr 2014 waren es 23.727 gemeldete Personen.

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Der Helmstedter Bürgermeister rechnet damit, dass in diesem Jahr die Einwohnerzahl die Marke von 24.000 überschreiten wird. Damit werde der von Statistikern prophezeite Bevölkerungsrückgang widerlegt. „Statistisch gesehen passt die Aussage, dass es in der Stadt Helmstedt mehr Sterbefälle als Geburten gibt. Was statistisch nicht berechnet werden kann, ist der Zuzug in eine Kommune, wenn sich die Rahmendaten positiv verändern.“

Schobert führt das Bevölkerungswachstum auf eine konsequente Änderung der Helmstedter Politik in den vergangenen Jahren zurück. „Rat und Verwaltung der Stadt Helmstedt haben gemeinsam die Grundsteine für die dynamische Entwicklung gelegt.“ Spürbar verbessert habe sich die Situation am Arbeitsmarkt, da in Helmstedt durch Firmenerweiterungen und Firmenansiedlungen in den vergangenen Jahren neue sozialversicherte Arbeitsplätze entstanden sind. Dazu habe die Wirtschaftsförderung der Kreisstadt positiv beigetragen. Auch die Zuordnung der Wirtschaftsförderung in den Geschäftsbereich des Bürgermeisters habe sich bewährt.

Ein weiterer Faktor sei die deutliche Steigerung der Familienfreundlichkeit. So wurden flächendeckende Ganztagsangebote in den Kindergärten und Grundschulen eingerichtet. Hinzukommen Krippen, Horte und die ganztägliche Ferienbetreuung für Grundschüler. „Die Bausteine für eine familienfreundliche Stadt wurden gut zusammengefügt“, meint Wittich Schobert.

Die Maßnahmen hätten zwar zu höheren Ausgaben geführt. „Langfristig werden sich diese Investitionen aber lohnen, da Investitionen in den Bereichen Kinder und Bildung den Grundstein für eine zukunftsfähige Kommune bilden.“ Auch finanziell hält der Aufwärtstrend an. „Der konsequente Kurs der Haushaltskonsolidierung zahlt sich aus, weil die Verschuldung unserer Stadt nicht nur gebremst, sondern der Schuldenberg abgebaut werden konnte.“

So wurden in den Jahren 2013 bis 2015 Überschüsse erwirtschaftet. Die Gesamtverschuldung lag im Jahr 2012 noch bei rund 28,7 Millionen Euro, mit dem Jahresabschluss 2015 können die Belastungen auf rund 24 Millionen Euro sinken.

Insgesamt wertet der Helmstedter Bürgermeister die Entwicklungschancen der Stadt positiv. „Ich bin mir sicher, dass Rat und Verwaltung diesen gemeinsamen Kurs der nachhaltigen Stadtentwicklung weiter fortsetzen werden.“