Rund 1.000 Besucher auf dem Erntedankmarkt der Burg Warberg

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Quido Kocourek (mitte) von der Stiftung Pro Warberg zeigt, wie aus Äpfeln frischer Saft hergestellt wird. Foto: Sebastian Petersen.
Quido Kocourek (mitte) von der Stiftung Pro Warberg zeigt, wie aus Äpfeln frischer Saft hergestellt wird. Foto: Sebastian Petersen.

Warberg. Zeiten ändern sich. Während es vor zwanzig Jahren noch kaum jemanden interessierte, von wo der Schinken im Wurstregal kommt oder ob die Milch von glücklichen Wiederkäuern stammt, sind frische Lebensmittel vom Bauern um die Ecke heute gefragter denn je. Das merkten auch die Veranstalter des Erntedankmarktes auf der Burg Warberg am 4. Oktober.

Rund 1.000 Menschen kamen hierher, um sich die Erzeugnisse regionaler Anbieter genauer anzuschauen. „Mit so einer Resonanz haben wir nicht gerechnet“, so Anna-Magdalena Ernst von der Burg Warberg. Passend zum Thema „Erntedank“ konnten die Besucher nicht nur erntefrisches Obst- und Gemüse in den Korb packen. Auch Kostproben waren möglich: Den Geschmack von Wild erleben, dass vor kurzem noch durch die hiesigen Wälder gesprungen ist? – Kein Problem. Das Ganze mit einem Glas frisch gepressten Apfelsaft hinunter spülen? – Warum nicht zwei? Für das nächste Sonntagsfrühstück konnte sich dazu gleich mit Marmelade aus Obst der Saison eingedeckt werden. Wer dazu auf den Trichter kam, das Eigenheim im bäuerlichen Landstil umzudekorieren, ließ sich gleich ein paar Herbstkränze oder Blumengestecke einpacken.

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Und weil Kinder naturgemäß wenig Spaß an Einweckgläsern oder Zwiebelzöpfen haben, konnten die sich währenddessen bei Mittelalterspielen verausgaben, sich beim Keramik Bemalen vergnügen oder Mama und Papa zu einer Kutschfahrt überreden. Dass es auch im nächsten Jahr einen Landmarkt geben wird – da sind sich die Veranstalter von der Burg Warberg sicher. Noch stehen weder Termin noch Motto fest, aber Zielrichtung ist mit dem Erfolg der Diesjährigen Veranstaltung klar. Anna-Magdalena Ernst: „Wir werden darauf aufbauen.“